Bürkliplatz Zürich


Arnold Bürkli, Zürichs weitsichtigster Stadtingenieur, hat vor rund 150 Jahren neben vielen anderen Projekten die heutigen Seeanlagen verwirklicht und damit Zürich von einer Fluss- zu einer Seestadt gemacht. Nur der Bürkliplatz selbst wurde nie fertig gebaut. Das hat immer wieder zu Visionen für Bauten am Bürkliplatz geführt, realisiert wurden lediglich eine Bedürfnisanlage im Heimatstil, ein Kiosk und eine Blumenuhr. Heute ist der Bürkliplatz ein Verkehrsknoten. Der eigentliche Platz (offiziell die Stadthausanlage) ist durch eine breite Verkehrsschneise vom See getrennt. Von Arnold Bürklis Seeuferpromenade ist auf der Quaibrücke nur ein viel zu schmales Trottoir geblieben.

Der Wettbewerb für einen Ersatz des Kiosks in der Stadthausanlage hat mich zuerst zu einem Leserbrief veranlasst, dann aber doch motiviert, am Wettbewerb mitzumachen, dabei aber den ganzen Platz, von der Nationalbank bis zum See, in die Überlegungen einzubeziehen. Daraus sind entstanden:

Damit bekäme die IG-Seepärke das gewünschte Seerestaurant, die Stadt Zürich ein neues Wahrzeichen am See, genau in der Achse der Bahnhofstrasse, und die ZSG einen ausreichend grossen Schiffsteg.